25.Oktober 2015

Wenn sie das nächste Mal bei uns am Betrieb vorbeischauen, wird ihnen auffallen dass wir einige Umbauten vorgenommen haben!

Unser Schauraum wurde neugestaltet, es wurden alte Holzbalken kombiniert mit hellen Ablageflächen. Außerdem der gesamte Raum in einem etwas helleren Ton gestrichen, so harmoniert es besser. Nun haben die Kunden eine bessere Übersicht auf all unsere Produkte! Aber kommen sie einfach selbst vorbei und überzeugen sie sich der Wirkung der Umbauten. Wir sind für sie jeden Freitag von 10-19 Uhr da

September

Mit dem September bricht schön langsam die Herbstzeit ein! Da in dieser Zeit auf den Feldern die Ernte für uns abgeschlossen ist, wollte ich euch die anderen Seiten eines Betriebes näher bringen. Die verschiedensten Blumen und Kräuter, die sich nun langsam aber sicher auch vor dem Winter zurückziehen und schließlich verblühen.

Auf diesem Bild sind Schmuckkörbchen, sie wachsen unstrukturiert und völlig unerwartet an so einigen Ecken unseres Bauernhofes, jedoch ergänzen sie sich alle gegenseitig mit ihrer Schönheit die beim Sonnenuntergang noch mehr hervor kommt!

Abgeerntetes Feld im August

August

Der August ist die Zeit, in der das Getreide langsam aber sicher komplett abgeerntet und nachhause gebracht wird!

Auf diesem Bild stand ich zum Beispiel auf einem abgeernteten Feld und fotografierte den Sonnenuntergang mit Gemüsebeet im Vordergrund. Da der Winter näher rückt, geht die Sonne früher unter! Dafür werden die Fotos aber umso schöner, da der Himmel manchmal seine Farben ändert! Von gelborange bis zu lilablau ist alles möglich!

Was ebenfalls verblüht sind die Sonnenblumen, weshalb sie auf diesem Bild den Kopf so hängen lassen!

Hut im Emmer-Feld

August – Die Ernte

Ende Juli Anfang August beginnt bei uns die Getreideernte, je nach Getreideart dauert es bis Mitte bzw. Ende August bis alle Getreidearten reif sind und die Getreideernte beendet werden kann. Für uns ist die Erntezeit zwar anstrengend und die Arbeitstage im Sommer sind immer lang und arbeitsintensiv, aber es ist einfach auch die schönste Zeit im Jahr.

Es ist ein gutes Gefühl ernten zu dürfen und die Frucht die am Feld fast ein Jahr gehegt und gepflegt wurde nun endlich einfahren zu können. Ja, es ist für uns auch ein Moment der Demut, denn wieder einmal ist die Ernte gut verlaufen und wir konnten gute Qualitäten einfahren.

Heuer haben wir als letztes den Emmer geerntet, ein prachtvolles Feld, das sich im Wind wiegt, bietet sich mir Heute, die Sonnenstrahlen lachen durch die Bäume es ist Zeit das letzte Feld abzumähen, vor Freude über das heutige Ereignis hab ich meinen Hut ins Kornfeld geschleudert und das Bild hat mir sehr gut gefallen darum wollte ich es Euch nicht vorenthalten.

Walter

Mohn und Sonnenblume

Juli

Die Zeit rückt näher, und die Bauern bereiten sich auf das Abernten oder „Dreschen“ vor. Jetzt sieht das Getreide so aus wie es jeder kennt! Ein gold-gelber langer Halm, und eine Getreide-Ähre zum Schluss. Der Sommer bringt mit sich, dass die Tage länger werden, die Nächte kürzer sind, und die Sonne bereits um 5 Uhr morgens aufgeht!

Auf dem Bild sind noch zwei andere Pflanzen zu sehen! Der Mohn und die Sonnenblume. Diese blühen ebenfalls im Moment und zeigen sich von ihrer besten Seite!

Der Juli ist die schönste Zeit auf jedem Bauernhof, da die Sonne den ganzen Tag scheint, die Blumen blühen und die Ernte kurz bevor steht!

Feld Abends im Juni

Juni

Es ist Juni! Die Ernte rückt näher, und das Getreide wächst höher. Auf diesem Bild seht ihr zum Beispiel die Ähren vom Dinkel im wunderschönen Abendhimmel.

Der Dinkel gehört zu den Uhrweizenarten unter den Getreidesorten. Ernährungsphysiologisch hat Dinkel sogar mehr zu bieten als der Weizen! Auch die Klebereiweiße, die der Dinkel besitzt, sind hochwertig, sodass er sich ausgezeichnet zum Backen eignet. Der Dinkel besitzt fest am Korn sitzende Spelzen (Getreideschale), die auch durch normales Dreschen nicht gelöst werden können. Hierzu wird ein spezieller Schälvorgang benötigt, der sich bei dem heutigen Preisniveau von Getreide meist nicht lohnt. Trotzdem machen wir uns die Mühe, den Dinkel von den Spelzen zu befreien und ihn anschließend zu Brot, Nudeln oder sonstigen Artikeln verarbeiten!

Dinkelfeld

Dinkel – Das Getreide für ein frohes Gemüt

Schon Hildegard von Bingen sagte im 12. Jahrhundert:

Dinkel ist das beste Getreide und er ist warm, kräftig und milder als andere Getreidearten. Er bereitet dem, der ihn isst rechtes Fleisch und rechtes Blut und macht frohen Sinn und Freude im Gemüt des Menschen.

Dinkel zählt zu den ältesten Getreidearten der Menschheit und war bereits 2500 v. Chr. in Europa heimisch. Dinkelkörner sind von einer festen Spelzenhülle umgeben, welche ihn von Natur aus verpackt und schützt. Er bleibt bei uns auch so lange in dieser Verpackung gelagert bis wir ihn für die weitere Verarbeitung verwenden. Diese folgenden Arbeitsschritte passieren alle bei uns direkt am Hof. In der Küche wird Dinkel eine gute Verträglichkeit zugerechnet. Er kann als Reis, Mehl, Grieß oder für Teigwaren verwendet werden.

Emmerfeld

Emmer – Der „würzigere“ unter den Urgetreiden

Emmer zählt auch wie Einkorn und Dinkel zu den ersten Kulturpflanzen in der Geschichte, und wurde bis heute fast keiner züchterischen Bearbeitung unterzogen. Emmer hat eine Vielfalt an Farben und Sorten, so gibt es zum Beispiel nach der Färbung den rotsamtigen oder den schwarzen Emmer. Er besitzt einen aufrechten, ziemlich kräftigen und festen Halm und erreicht eine Höhe von ca. 1,40m – 1,80m. Emmer gehört zu den Spelzgetreiden, bei denen sich die reifen Körner während des Dreschvorganges nicht aus den umhüllenden Spelzen lösen. Das bietet dem Korn Schutz und es ist so von Natur aus verpackt. Diese Spelzen werden in einem eigenen Schälverfahren entfernt,  jedoch erst dann wenn wir ihn für die weitere Verarbeitung brauchen. Alle Verarbeitungsschritte können wir direkt am Hof durchführen.

In der Küche findet Emmer Verwendung als Risotto, wunderbaren Gries und Mehl zur Herstellung von Gebäck und Süßspeisen. Das Mehl galt früher schon als besonders gut und kräftig. Die daraus bereiteten Speisen wurden sehr geschätzt.

Feld im Mai

Mai

Der Mai ist die Zeit in der das Getreide noch nicht sehr hoch ist, die Zeit in der die Löwenzahnblumen verblühen und sich in Pusteblumen verwandeln. Die Felder erstrahlen in einem Grünton, der sich mit der Zeit immer mehr in Richtung gold-gelb färbt.

Das Getreide ist noch lange nicht reif, da die Ähre noch im Entwicklungsstadium ist. Der Halm des Getreides ist ebenfalls noch nicht fertig entwickelt, da er noch grün und sehr leicht zu verbiegen ist. Jetzt kann man den Halm mit einem etwas härteren Blatt vergleichen, bald aber wird es eher in Richtung Strohhalm gehen.

Blumen und Gräser blühen jedoch bereits in allen erdenklichen Farben.

Waldstaudekorn

Wir befinden uns in der Genussregion Waldviertler Bio- Waldstaudekorn

Waldstaudekorn oder Johannisroggen entspricht einer Varietät vom heutigen Roggen. Dieses „uralte“ Getreide ist schon sehr selten geworden. Eine der Besonderheiten ist die überlieferte Anbaumethode. Früher wurde es um Johannes, 24. Juni angebaut, im Herbst gemäht, die Pflanzen überwintern und treiben im Frühling neu aus. Die Ernte erfolgte also erst im 2. Jahr.

Waldstaudekorn gehört zur Gattung der Gramineen, Gräser mit vierseitiger, dichter, nickender Ähre, und wird bei uns bis zu 2,50 Meter hoch! Es hat ein kleineres Korn als anderes Getreide.

Waldstaudekorn ist ein sehr gutes Brotgetreide, man schließt es mit traditionellem Natursauerteig auf. Das Mehl mit unserem Dinkelmehl vermischt, ergibt ein besonders bekömmliches, gutes Brot! Dies schmeckt nicht nur unseren Kunden, sondern wird auch immer wieder bei den Brotprämierungen mit Medaillen ausgezeichnet! Es lässt sich auch ganz wunderbar zu Lebkuchen verarbeiten.