Sareptasenf

In diesem Jahr haben wir uns entschieden ein Feld mit einer neuen Sorte, diese heißt –Sareptasenf– zu bebauen. Senf gehört zur Familie der Kreuzblütler, und ist eine zarte und hochwachsende Kultur. Er wird im August mit dem Mähdrescher geerntet und die Körner können als Gewürz oder als Keimling für Salate verwendet werden. Hier am Bild ist die Senfpflanze kurz vor der Blüte, noch etwas verhalten im Wachstum da es in diesem Jahr bisher wirklich sehr trocken ist. Als Untersaat haben wir Linsen gewählt. Sind im Bild leider nicht gut zu sehen weil sie noch so klein sind.
Wenn die Linsen dann wachsen, können sie sich an der Senfpflanze gut „anhalten“ und in die Höhe wachsen. So können sich die Pflanzen gegenseitig stützen.

KOMPOSTTEE

Bei Komposttee handelt es sich um Mikroorganismen die aus dem Kompost gefiltert werden.  Hierzu werden verschiedene Komponenten in den Tee eingerührt, dieser muss so bei konstanter Temperatur und in einer Verwirbelung, ähnlich einem Wasserstrudel der das Wasser informiert, solange gerührt werden bis er zu schäumen beginnt. Bei uns am Hof passiert das in einer sogenannten Kompostteemaschine. Die Nährsubstanzen für die Mikoroorganismen und die Katalysatoren fördern und lenken die Vermehrung. Sobald der Tee fertig ist, soll er dann alsbald am Feld ausgebracht werden.

Warum das Alles?

Nun, um dem Boden lebende Mikroorganismen zuzuführen und langfristig Humus aufzubauen. Die Wasserspeicherfähigkeit des Bodens wird erhöht. Pflanzenreste und Ernterückstände werden schneller abgebaut. Das Wurzelwachstum der Pflanze wird vergrößert, dadurch hat die Pflanze eine höhere Stresstoleranz und kommt mit Wetterextremen besser zurecht. Aber auch um gesunde, kräftige und wüchsige Pflanzen zu bekommen. Vor allem aber für euch alle um die Qualität der pflanzlichen Produkte zu erhöhen.

Schluss endlich für Brenner’s Bestes  😉

Hofladen geöffnet

Im Frühling beginnt wieder alles zu sprießen, und man geht gerne auf Entdeckungsreise. Wir haben die Beschilderung zum Biohof Brenner neu gestaltet. So sind wir nun ganz leicht zu finden. Sie können unseren Hofladen jeden Freitag von 10 Uhr bis 19 Uhr besuchen. Beim Brot bitten wir allerdings um Vorbestellung. Sollten sie zufällig an einem anderen Tag in der Nähe sein, melden sie sich kurz an und wir können je nach Möglichkeit, etwas vereinbaren. Leicht zu erreichen sind wir auch mit dem Rad, der neue Thayatal Radweg führt direkt an der Ortschaft vorbei. Falls sie auch mal Interesse haben die Felder mit all den Köstlichkeiten in vollem Wachstum zu sehen, bitte melden. Mai und Juni ist dafür die beste Zeit. Wir freuen uns auf ihren Besuch:-)

Rezept zu Dinkelflocken

Mit unseren genialen Getreideflocken kann man auch wunderbare Aufstriche machen, hier ein einfaches Beispiel dazu.

Dinkelflocken – Topfenaufstrich

Man nehme: 250 g Topfen und gibt 3 EL Dinkelflocken, 1 EL Hanfnüsse und 2 EL Hanföl dazu. Nun werden 1-2 Karotten fein geraspelt, und ebenso druntergerührt. Zu guter letzt noch mit Kräutersalz, etwas Pfeffer und frischen Kräuter wenn vorhanden gut abschmecken. Fertig ist ein leckerer Aufstrich, der sehr fein schmeckt.

Ganz herrlich schmeckt dieser Aufstrich zu unserem prämierten Bauernbrot 🙂

Gutes Gelingen!

Ab ins Glas

Es besteht nun die Möglichkeit unsere Produkte in Gläser zu kaufen, sie können somit entweder bei uns im Hofladen ein schönes Glas erwerben oder von Zuhause ein vorhandenes Glas mitbringen. Die leeren Gläser können dann bei uns im Hofladen nachgefüllt werden. Wodurch man weg von der Verpackung kommt die man nicht braucht. Das Glas kann natürlich auch beschriftet werden. Es wurde dazu ein Etikett entworfen, hier in der Bildmitte zu sehen.  Das Produkt bekommt durch das Glas eine andere Wertigkeit, und sieht auch noch formschön aus. Ideal auch zum Verschenken jetzt in der Weihnachtszeit. Gerne können wir für sie auch einen Geschenkkarton zusammenstellen. Wir freuen uns auf ihren Besuch!

 

Herbst

Die intensive Erntezeit eines Bauern ist mit dem Herbstanfang nun vorüber. Die Felder sind bereits abgeerntet und werden mit den Bodenbearbeitungsgeräten für den Anbau neuer Köstlichkeiten vorbereitet.

Beim Grubbern wird die Erde aufgerissen und mit den Ernterückständen vermischt, was sehr wichtig ist, da diese so in den Boden eingearbeitet werden und Regenwasser in den Boden kommt. Nachher muss noch gepflügt und das Saatbeet kultiviert werden. So ist man perfekt für den Herbstanbau vorbereitet. Jetzt wird z.B.: Dinkel oder Waldstaudekorn gesät. Bei einigen Feldern dürfen auch noch die Steine eingesammelt werden, damit die Geräte bei der Bodenbearbeitung und Ernte im nächsten Jahr nicht beschädigt werden. Dann darf die Natur ihre Winterruhe vorbereiten.

agrar online Preis 2016

Wir haben erst kürzlich bei einem Wettbewerb, um den agrar online Preis 2016 teilgenommen! Von über 300 Teilnehmern schafften wir den 3. Platz in der Kategorie Direktvermarktung. Eine Jury bestehend aus Fachleuten der landwirtschaftlichen Praxis und Beratung sowie auch aus der Wissenschaft haben es sich nicht leicht gemacht und mithilfe eines umfangreichen Bewertungssystems, in verschiedenen Kategorien die ersten drei Plätze vergeben. Unsere Homepage hat Sie sehr beeindruckt. Ihnen gefielen besonders der moderne Aufbau der Seite,  die ansprechenden Bilder, Produkte und der immer aktuell gehaltene Blog. Was ihnen nicht so gut gefiel war die schwer zu findende Menüleiste, also wer die Menüleiste sucht, rechts oben anklicken ;-).

Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und sind stolz darauf dieses Gütesiegel für unsere Homepage verwenden zu dürfen. Außerdem wird den Lesern von den Zeitschriften, top agrar, LandReise.de und HOFdirekt die Seite noch näher vorgestellt.

Die Ernte

In den letzten Wochen ist bei uns am Hof Hochbetrieb.

Da wir das gute Wetter ausnutzen wollen wird so gut wie jeden Tag gedroschen. Auf dem Bild wird gerade schwarzer Senf abgeerntet.

Der schwarze Senf ist im Mittelmeerraum heimisch und wird seit Menschengedenken kultiviert und als Heil sowie Nutzpflanze vielseitig verwendet. Er wird durchschnittlich von 30 Zentimeter bis zu 1 Meter hoch. Dieser Senf wird zur Firma Sonnentor als Gewürz geliefert.

Der Staub der hinten aus dem Mähdrescher kommt ist Stroh ,welches vorher der Stängel der Pflanzen war. Wie man auf dem Bild sieht staubt es immer ganz schön bei der Ernte.

Weiters haben wir heute auch noch die Linsen, den Buchweizen und die Ackerbohnen geerntet!   Fleißig, fleißig also.

Als nächster Schritt steht nun die Reinigung der Körner am Programm, so werden mit verschiedenen Sieben und Gebläse die Unkrautsamen und sonstiges Bruchkorn aussortiert. Insgesamt sind wir zufrieden mit der Ernte und freuen uns auf die folgende Verarbeitung zu diversen Köstlichkeiten aus der Backstube!

Kraft tanken

Für Beate Brenner ist diese Zeit im Jahr die Zeit, in der sie nochmal vor der Ernte Kraft tanken kann. Sie selbst beschreibt das Stehen im Getreidefeld als ein großes Energiefeld das Positiv auf sie einwirkt. Ist auch gut so, denn diese Energie wird für später noch gebraucht. Der Wind wiegt das Korn hin und her, dies bewirkt Entschleunigung in kurzer Zeit. Es werden alle Sinne berührt, ein wunderbares Gefühl.

Nun beginnt schön langsam die Zeit der Ernte.

Heute wurde zum Ersten mal in dieser Saison bei uns gedroschen. Die Getreidearten die jetzt abgeerntet werden sind zum Beispiel das Waldstaudekorn  oder der Dinkel der auf dem Bild zu sehen ist, aber auch Emmer und Einkorn stehen bereits in voller Reife  und warten schon darauf abgeerntet zu werden. 🙂

Die Mohnblume

Der Mohn wird im März / April je nach Witterung angepflanzt. Er kann bis zu einen Meter hoch werden und wird im August abgeerntet. Zuerst ist nur eine kleine Blumen ähnliche Pflanze zu sehen, die Mitte Juni einen Stängel mit der Mohnblüte bildet. Die Mohnblume blüht allerdings nur ein paar Tage was sie so speziell macht. Wenn die Blume verblüht ist fallen die Blütenblätter nach und nach ab und die anfangs noch grüne Mohnkapsel kann reifen.

In den nächsten 6-7 Wochen reift die Kapsel und kann geerntet werden. Bei der Ernte wird die Kapsel abgeschnitten und ausgeleert. Anschließend wird er noch gereinigt und eingelagert.

Da unser Mohnfeld sehr klein ist wird der Mohn nur für private Zwecke wie zum Beispiel für Mohnnudeln verwendet.